So 07 Jun 2015

Mo 08 Jun 2015
Forschungskolleg Humanwissenschaften, Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg

Reimers Konferenzen Revisited

Forum Transregionale Studien/Forschungskolleg Humanwissenschaften/Exzellenzcluster »Normative Orders«/Max Weber Stiftung


Tagungsbericht: H-Soz-Kult und Trafo-Blog

Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (17.6.2015)

Andreas Eckert: »Abwind, Aufwind oder gar kein Wind? Bemerkungen zur Lage der Area Studies« (Trafo-Blog, 22.6.2016)

Ende des vergangenen Jahrhunderts hat die Werner Reimers Stiftung »Suchprozesse für innovative Fragestellungen in der Wissenschaft« organisiert und eine Reihe von Konferenzen veranstaltet, mit denen eruiert werde sollte, welche Forschungsfelder, vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften, bis dahin nicht hinreichend bearbeitet wurden und die in Zukunft wichtig wären.

Die Tagung griff die Fragestellungen der Reimers-Konferenzen wieder auf und untersuchte, inwieweit sich die Forschungsfelder seit der Veröffentlichung der Reimers-Konferenzen tatsächlich verändert haben und wie der Prozess der Diffusion zu beschreiben und welche Lehren daraus für Wissenschaftsplanung zu ziehen sind. Diskutiert haben ehemalige Akteure der Reimers-Konferenzen mit den FachvertreterInnen von heute, und zwar in welcher Beziehung sich die Forschungsfelder in der Zwischenzeit fortentwickelt und welche Erwartungen diese für die Zukunft haben.

Veranstalter: Exzellenzcluster Die Herausbildung normativer Ordnungen (Frankfurt), Forschungskolleg Humanwissenschaften (Bad Homburg), Forum Transregionale Studien (Berlin), Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (Bonn)

Teilnahme auf Einladung

Programm


Sonntag, 7. Juni 2015, 18:00 Uhr

Empfang mit Dinner Speech (Andreas Eckert, Forum Transregionale Studien)

Montag, 8. Juni 2015

09:00 Uhr
Cultural Turn I: Geisteswissenschaften (Andreas Eckert, Hannah Baader, Islam Dayeh, Balasz Trenszenyi, Talia Bachir-Loopuyt)

11:00 Uhr
Cultural Turn II: Geschichte und Gesellschaft (Friederike Pannewick, Sergio Costa, Daniel Leese, Elisio Macamo, Benedicte Zimmermann)

14:00 Uhr
Recht im internationalen Kontext (Thomas Duve, Moritz Renner, Anna Katharina Mangold, Philipp Dann, Isabelle Feichtner)

16:00 Uhr
Bedeutung der Erfahrungen und der Thesen für die zukünftige Entwicklung (Matthias Lutz-Bachmann, Shalini Randeria, Klaus Günther, Sebastian Conrad, Rudolf Stichweh)

Ende 18:00 Uhr

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Folgende Interviews und Beiträge  sind im Rahmen des Workshops entstanden:

Hannah Baader: Neue Impluse für die Kunstgeschichte gerade aus nicht-europäischen Ländern

Talia Bachir-Loopuyt, Michael Werner: Area Studies in der Musikwissenschaft?

Andreas Eckert: Abwind, Aufwind, oder gar kein Wind? Bemerkungen zur Lage der Area Studies

Isabel Feichtner: Chancen und Herausforderungen der Pluralisierung des Rechts

Daniel Leese: Sinologie in Deutschland: „Transregionale Fragestellungen bleiben auf die Qualität regionaler Forschung angewiesen“

Anna Katharina Mangold: Transnationale Rechtswissenschaft und die Notwendigkeit methodologischer Selbstvergewisserung

Friederike Pannewick: Nah- und Mitteloststudien: Cultural Mobility sollte schon im Studium „mit der Muttermilch aufgesogen werfen“

Friederike Pannewick und Rachid Ouaissa: Das Marburger Modell für transregionale Nah- und Mitteloststudien

Julia Schultz: Tagungsbericht – Humanwissenschaften im 21. Jahrhundert. Reimers Konferenzen Revisited