WeberWorldCafé »Flüchtlinge in der Stadt«

Mi 20 Apr 2016

Wie wirken sich Fluchtbewegungen auf Städte aus, in Deutschland und weltweit? Werden die Menschen aufgenommen oder ausgegrenzt? Verändert das Engagement der freiwillig Helfenden das Verhältnis zwischen Staat und Zivilgesellschaft? Und wie sind Städte in verschiedenen historischen Kontexten mit ähnlichen Situationen umgegangen?

Über diese und andere Fragen möchten wir beim WeberWorldCafé „Flüchtlinge in der Stadt“, das am 28. April 2016 von 15:00-18:30 Uhr in Berlin in den Räumen der Ausstellung „7x jung“ stattfindet, mit Schülerinnen und Schülern diskutieren. An den Thementischen des WWC gibt es die Möglichkeit, sich unter anderem über das Zusammenspiel von Flucht, Fremdenfeindlichkeit und Vielfalt oder über Bildungschancen für Flüchtlingskinder auszutauschen. Wie wird die Unterbringung und Versorgung in verschiedenen Städten organisiert? Welche Rolle spielen Gentrifizierung und Essenstraditionen für den Kulturaustausch? Zur Debatte steht die Situation in Städten wie Istanbul, Beirut oder Berlin. Die Gastgeberinnen und Gastgeber der Thementische sind: Nora Brezger (Flüchtlingsrat Berlin), Marwa El Chab (EHESS, Paris), Reinhard Fischer (Landeszentrale für Politische Bildung Berlin), Erol Ülker (Istanbul/EUME), Ela Gezen (Massachusetts/EUME), Miriam Stock (Schwäbisch Gmünd), Daniel Heinrich (Deutsche Welle), Julia Prosinger (Tagesspiegel) sowie Sanaa Alimia (Zentrum Moderner Orient).

Idee und Konzept des WeberWorldCafés „Flüchtlinge in der Stadt“: Ulrike Freitag, Nora Lafi (beide Zentrum Moderner Orient Berlin) und Georges Khalil (EUME/Forum Transregionale Studien Berlin).

Mehr Informationen finden Sie hier.