Bürokratische Praktiken in Afrika

Fr 22 Jul 2016

Das Forum Transregionale Studien kooperiert mit der Max Weber Stiftung bei der Einrichtung einer Transnationalen Forschungsgruppe

Ausschreibung von PostDoc- und Doktorandenstipendien in Paris

Die Max Weber Stiftung wird ab 2017 eine Transnationale Forschungsgruppe des Deutschen Historischen Instituts Paris in Dakar, Senegal, mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einer Summe von 2,5 Mio Euro fördern. Das Forum Transregionale Studien wird als Kooperationspartner an der Forschergruppe mitwirken und ist mit dem Afrikahistoriker Andreas Eckert (HU Berlin/Vorstand Forum Transregionale Studien) in dem Projekt vertreten.

Bürokratisierung ist sowohl eine globale Herausforderung der Gegenwart als auch ein vielfältiger historischer Prozess. In Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen von Bürokratie und Bürokratisierung wird die Transnationale Forschungsgruppe die Geschichte von bürokratischen Praktiken, ihre Ausbreitung und Aneignung im staatlichen, aber auch im zivilgesellschaftlichen Kontext untersuchen. Dies geschieht in vier Projektachsen. Die erste, transversal angelegte Achse untersucht Praktiken, Techniken, Vorstellungswelten und Materialitäten der Bürokratisierung auf einer grundsätzlichen Ebene. Die drei thematischen Achsen widmen sich der Politik, der Wirtschaft sowie der Gesellschaft und der Religion.

Weitere Informationen zu den Inhalten und der Arbeit der Transnationalen Forschungsgruppe können dem Interview mit Séverine Awenengo Dalberto und Susann Baller, den wissenschaftlichen Koordinatorinnen des Forschungsprogramms, entnommen werden: trafo.hypotheses.org/4691

Hier finden Sie die Stipendienausschreibungen des Deutschen Historischen Instituts in Paris:

http://www.dhi-paris.fr/de/institut/ausschreibungen.html