
Paola Yacoub
Paola Yacoub (geb. 1966 in Beirut) studierte an der Beirut Academy of Fine Arts und machte ihren Abschluss an der Architectural Association School of Architecture in London. Von 1995 bis 1999 arbeitete sie am IFAPO (Institut Français d’Archéologie du Proche-Orient), wo sie für die Zeichnungen der Ausgrabungen zuständig war. Ihr Projekt Affects (1998) wurde in der Galerie der Universität Ljubljana gezeigt. Sie entwickelte ihre künstlerische Produktion in Beirut weiter und begann eine Zusammenarbeit mit Michel Lasserre. 2001 und 2003 waren sie Gäste der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart, und erhielten 2004/2005 ein Fellowship im Rahmen des DAAD-Künstlerprogramms. Seit diesem Aufenthalt lebt und Arbeitet Paola Yacoub in Berlin und Beirut. Sie hat an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen u. a. Stand der Dinge in den Kunstwerken Berlin (2000), an der Biennale von Venedig (2000 und 2003), an der Busan Korea Biennale (2004), am ersten Berliner Photographie-Festival After the fact, Martin-Gropius-Bau (2005), der Gwangju Biennale (2006) und der Thessaloniki Biennale (2007). Ihre Ausstellung Shenzhen fast food (2009) wurde am OCAT, Shenzen, China und im Art Laboratory Berlin gezeigt. Ihre Werke waren zudem bei Artneuland und der Temporären Kunsthalle in Berlin (2009), auf der Tirana Bienniale (2009) und in der Städtischen Galerie Erlangen in der Ausstellung GLÜCK happens...( 2010) gezeigt. Drawing with the things themselves (2011) wurde am Beirut Art Center gezeigt, Moving Worlds (2011) bei Podbielski Contemporary Berlin. 2012 wird Paola Yacoub mit Art and Architecture of Ideology und Black Stones am Haus der Kulturen der Welt vertreten sein. Für die Eröffnungsausstellung Peripheral vision an collective body des Bozner Museion entwickelte sie die Arbeit Gio Ponti, Paradiso del Cevedale (2008). Yacoubs Werke sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen wie FNAC, Paris, Musée des Beaux-Arts in Nantes, FRAC Poitoux-Charentes und dem Centre pour l’Image Contemporaine/Mamco, Genf, vertreten. Die Foto-Essays, die während der Zusammenarbeit mit Michel Lasserre entstanden, wurden in der von der Fundació Antoni Tàpies herausgegebenen Anthologie (2003) Beirut ist eine wunderbare Stadt. Synoptische Bilder (2003) veröffentlicht, die im Zusammenhang mit der von Catherine David für die Fundació Antoni Tàpies, Barcelona, und Witte de With, Rotterdam sowie BildMuseet, Umea kuratierten Show Contemporary Arab Representations herausgegeben wurde. Gemeinsam mit Lasserre hat Yacoub eine Vielzahl von Katalogbeiträgen veröffentlicht zudem hat sie Vorträge an europäischen und amerikanischen Universitäten gehalten und ist mit zahlreichen lecture-performances hervorgetreten, so zuletzt mit What do I do? in der Photographer's Gallery, London (2010) und The Edifying Story of Li Guoxing, Beirut Art Center (2011).

