
Lejla Demiri
Lejla Demiri wurde 2008 an der University of Cambridge promoviert. Sie schloss 2000 mit dem M.A. in Islamischer Theologie an der Marmara Universität in Istanbul ab (B.A. 1998). Anschließend studierte sie Christliche Theologie an der Pontificia Università San Tommaso d’Aquino/Angelicum (2002–2003) und der Pontificia Università Gregoriana in Rom, wo sie das Abschlussdiplom (2004) und Postgraduiertendiplom (2003) erhielt. Sie war Junior Research Fellow an der University of Cambridge (Trinity Hall, 2007–2010) und erhielt anschließend ein Fellowship des Berliner Forschungsprogramms Europa im Nahen Osten – der Nahe Osten in Europa (2010/11). Demiri unterrichtete an der University of Cambridge und dem Cambridge Muslim College. In ihrer Forschung untersucht sie Begegnungen zwischen muslimischer und christlicher Theologie. Seit 2002 ist sie im religionsübergreifenden Dialog aktiv.
Ihr Projekt als Zukunftsphilologie-Fellow ist eine Untersuchung muslimischer Auffassungen des religiösen „Anderen“ in der frühen osmanischen Welt mit besonderem Schwerpunkt auf ‘Abd al-Ghanī al-Nābulusīs (1641–1731) Schriften über religiösen Pluralismus.


