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Joseph Rustom

Joseph Rustom ist ein libanesischer Architekt mit zehnjähriger Erfahrung im Bereich der Erhaltung von Kulturgütern. Seit 2008 arbeitet er an seiner Dissertation in Städteplanung an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Ihr Thema ist der Einfluss religiöser Stiftungen auf urbane Projekte im spätosmanischen Beirut und in Beirut unter dem französischen Mandat. Von 2000 bis 2008 war er Projektmanager in den Architekturbüros Youssef Haidar und Dagher, Hanna and Partners, wo er an mehreren Konservierungs- und Restaurierungsprojekten mitwirkte, darunter die Omari-Moschee, das Museum für Archäologie der American University Beirut und das Seifenmuseum in Saida. In Vorbereitung auf ihre Konservierung und Präsentation in der Öffentlichkeit führt er regelmäßig beratende Studien zu Denkmälern im Libanon durch, zum Beispiel der mittelalterlichen Kirche der Heiligen Sergios und Bakhos in Kaftoun und dem römischen Tempel von Hebbarieh. Als Forscher führte er eine umfangreiche Architekturstudie des Klosters Mar Challita in Kesrouan durch, einem der wenigen verbliebenen Doppelklöster im Libanon – ein Projekt im Rahmen des Projekts Atlas religiöser Räume des Libanon der Université Saint Joseph in Beirut. Seit 2005 ist er Dozent für Kulturgüter an der Fakultät für Architektur der Académie Libanaise des Beaux-Arts.

 

Joseph Rustom erhielt sein Architekturdiplom an der Académie Libanaise des Beaux-Arts in Beirut. Weitere Abschlüsse machte er in Advanced Studies in the Preservation of Archaeological Sites and Monuments an der Université Marc Bloch in Straßburg und in Advanced Studies in Urban Archeology an der Université François Rabelais in Tours ab.