Foto: Maryna Davydova unter CC BY-SA 4.0

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Interview Hromadske TV »Ukraine rethinks complex WWII past«


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Die Berlin-Brandenburg Ukraine Initiative wird von dem Historiker Andrii Portnov, Gast des Wissenschaftskollegs zu Berlin und long-term Fellow am Forum Transregionale Studien, geleitet. Die Initiative versucht, zu einem besseren Verständnis der Situation in der Ukraine und ihrer benachbarten Staaten beizutragen. Die zentrale Idee ist es, Ansichten und Analysen aus Osteuropa in die deutsche wissenschaftliche und allgemeine Öffentlichkeit zu vermitteln, die Alternativen zur  Sprache des Nationalismus, der Rhetorik von »ethnischen Zonen« und »historischem Recht« anbieten. Das Projekt zielt darauf ab, bestehende Deutungsschemata und Terminologien zu überdenken, um zu einer neuen Sprache zu finden, die die Dynamiken sowohl des postsowjetischen Übergangs als auch der andauernden Transformation Europas besser beschreiben kann. In dem Vorhaben sollen die aktuellen Ereignisse in der Ukraine in eine transregionale und interdisziplinäre Perspektive gestellt werden, um über den Vergleich und den Perspektivwechsel vereinfachende Ost- und Westschemata zu überwinden.

Die Initiative lädt WissenschaftlerInnen, JournalistInnen und BürgerrechtsaktivistInnen aus der Ukraine und Osteuropa ein, mehrere Monate als Visiting Fellow in Berlin zu verbringen und Workshops, Podiumsdiskussionen, Vorträge zu organisieren und an ihnen teilzunehmen, um Expertise und Erfahrungen auszutauschen. Die Initiative wird von Osteuropa-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Universitäten und wissenschaftlichen Institutionen im Raum Berlin-Brandenburg unterstützt und von der Marga-und-Kurt-Möllgaard-Stiftung teilfinanziert.